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Profi-Tipps für mehr Erfolg in Public Relations

Profi-Tipps für mehr Erfolg in der Presse-und Öffentlichkeitsarbeit

Ihre Pressemitteilungen bleiben ergebnislos? Sie bekommen andere Meldungen als Sie möchten in den Medien? Dann ist es Zeit, Ihre Pressearbeit zu überdenken.

Die Empfänger

Über 90 Prozent aller Pressemeldungen landen im Papierkorb, weil Sie bei einem nicht interessierten Empfänger in der Redaktion ankommen. Ist geklärt, wem man die Meldungen schicken kann?

Die Zielgruppen

Welchen Leserkreis kann ich ansprechen und welche Medien bedienen diese Zielgruppen und die Themen?

Die Botschaften

Was ist der Nachrichtengehalt Ihrer Botschaft? Ist Sie aktuell? Lesenswert? Für die Redaktion interessant?

Die Form

Heute bevorzugen Redakteure Pressemitteilungen in digitaler Form und per E-Mail. Unnötig ist der Versand von Pressemappen.

Die Nachfragen

Nur in besonderen Einzelfällen kann man telefonisch nachzufassen, ob die Pressemitteilung angekommen ist und wann sie veröffentlicht wird.

Die Betreffzeile

Journalisten haben ein meist völlig überfülltes Postfach.

Mit welchem aussagekräftigen Betreff kann ich auffallen?

Profi-Service

Journalisten und Redakteure benötigen neben sachlichen und objektiven Informationen auch geeignete Bilder und 0-Töne. Durch die professionelle Bereitstellung von Bildern nehmen wir den Redaktionen viel Arbeit ab. Auch 0-Töne von verschiedenen Akteuren zum Thema sind hilfreich. Stellen Sie so viel zur Verfügung, dass die Redaktionen bzw. Journalisten ohne viel Nachfragen eine Geschichte daraus machen kann.

 

Die Qualität der Texte

Werbetexte und subjektive Meldungen über Produkte, Unternehmen oder Ereignisse sind uninteressant. Tatsächlich sind Hintergrundberichte interessant.

Verfassen Sie z.B. eine spannende Geschichte über ein Projekt oder eine Produktherstellung und bieten Sie diese im Idealfall exklusiv an. Ein 0-Ton, in dem zum Beispiel der Geschäftsführer sich, sein Produkt oder sein Unternehmen lobt bleibt eher unbeachtet.

0-Töne

Originalstimmen sollen Authentizität herstellen und die Geschichte lebendiger machen. Sie untermauern ein Thema oder widerlegen eine Meinung, oder charakterisieren eine Person.

Auf den Punkt

Einführungstexte wie „Anbei erhalten Sie …über eine Veröffentlichung freuen wir uns…“ sind höflich abdr überflüssig.

Fakten sprechen

Benutzen Sie verständliche faktenorientierte Sprache ohne typische Werbesprache wie in Werbebriefen üblich.

Die Qualität der Bilder

Bilder sagen mehr Worte und viel über die Professionalität der Pressearbeit. Bilder sollten von guten Fotografen erstellt sein und in das Medium sowie zum Thema passen. Professionell sind Links zum Download auf der Unternehmens-Website (300 dpi Auflösung)

Termine

Recherchieren Sie die Redaktionsfristen und Erscheinungstermine der Medien in Erfahrung, damit sie zur richtigen Zeit beim richtigen Medium sind. Geht es um Vorberichte, Nachberichte, Monatsmagazine oder Tageszeitungen? Erstellen Sie vorausschauend einen Medienplan für Themen, Medien, Fristen und Termine.

Gute Formen

Pressemitteilungen sind lesefreundlich und verständlich strukturiert ist, maximal eine DIN A4 Seite lang, ohne ausgefallene Schriftarten, mit nicht mehr als zwei unterschiedliche Schriftgrößen und Formatierungen (fett, kursiv, unterstrichen, etc.)

Online

Erstellen Sie eine separate Rubrik „Presse“ und ein Formular zur Aufnahme in den Presseverteiler.

Gute Reaktionen

Reagieren Sie auf Presseaufragen so, wie Sie sich wünschen, dass man auf Ihre Anfragen reagiert: hilfsbereit und entgegenkommend. „Von dem Unternehmen XY war auf Anfrage keine Stellungnahme zu erhalten“ klingt, als gäbe es etwas zu verschleiern. Wenn Sie in Krisensituationen – spontan keine Antwort geben können, erbitten Sie sich Bedenkzeit, sprechen Sie sich intern ab, beraten Sie sich und rufen Sie zum vereinbarten Termin zurück. Lassen Sie sich im Idealfall von einer professionellen PR-Profis betreuen, die Erfahrung mit bringen.

Glaubwürdigkeit

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er die Wahrheit spricht. Es wird akzeptiert, dass PR-Maßnahmen ein positives Bild vermitteln. Aber Lügen vernichten Vertrauen. Auch in Krisensituationen gilt: Sofort umfassend und wahrheitsgetreu informieren.

Warum überhaupt PR?

Die Frage, ob ein Unternehmen überhaupt öffentlich kommunizieren muss, ist rhetorisch und dennoch ein Thema. Wer im Internet nach dem eigenen Unternehmen sucht, wird etwas finden, ob die Firma die Öffentlichkeit scheut oder nicht. Dem kann man sich in Zeiten des Internets nicht verschließen. Man kann nur etwas verpassen. „Wissen Sie, was und wie über Sie gesprochen wird?“ Unternehmen werden bekannter, glaubwürdiger, beugen Krisen vor und erreichen Zielgruppen besser, auch qualifizierte potentielle Mitarbeiter. Natürlich ist auch Absatzförderung damit zu betreiben.

Organisation

Unternehmenskommunikation braucht Struktur, denn wenn Ansprechpartner unklar sind oder verschiedene Abteilungen unterschiedliche Auskünfte geben, ist das Ergebnis zumindest gefährdet.

Chancen nutzen

Wer eine Veranstaltung plant, Gäste und Referenten einlädt, aber die Presse im Stress vergisst, verschenkt seine Chancen. Gleiches gilt für die Einführung neuer Produkte oder den Aufbau neuer Standorte. Öffentlichkeitsarbeit bietet Chancen, macht aber durchaus auch Arbeit, die professionell geleistet werden sollte: Profis und Agenturen können dabei wirksam unterstützen, obwohl im lokalen und regionalen Bereich die Redaktionen aber auch offen für den direkten Kontakt sind.

Erfolgsmodell

Der Presse den direkten Draht zum Unternehmen zu bieten, aber professionell unterstützt zu werden, halte ich für die beste Kombination, wenn man wirksam und fehlerfrei PR betreiben möchte. Es bleibt ein Fach für Kommunikationsprofis. Neben der Themenauswahl zählen eine professionelle Handhabung, gute Texte Sprache und Gespür für die zielgruppenspezifische Relevanz. Dass zum Beispiel ein neues Produkt hergestellt wird, bekommt mehr Aufmerksamkeit, wenn bekannt wird, dass damit neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Im Internet betreibt man heute PR anders als noch vor 3 Jahren, anders als im Printbereich auch. Der „Social-Media-Bereich“ hat wiederum seine Besonderheiten und das alles ändert sich ständig. Nur Vollblut-Profis, deren Tagesgeschäft darin besteht Kommunikation zu betreiben, bleiben am Ball und können sich geschickt in den verschiedenen Kanälen bewegen und Botschaften platzieren.

Mehr dazu beim Autor: Aristidis Selalmazidis ist hauptberuflich Unternehmensberater und Kommunikationsprofi. Public Relations und Networking gehören seit 1995 zu seinem Repertoire, um Unternehmen, Persönlichkeiten und Produkte bekannt zu machen –  integriert in den Rahmen einer ganzheitlichen Unternehmensentwicklung.

Kontakt: info@teamas.de

 

 

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