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Unfug des Homo oeconomicus

„Auch Ökonomen sollten versuchen, den Menschen besser zu verstehen.“ sagt Berkeley Professorin Malmendier.

Schön, dass die Wissenschaftler darauf gekommen sind, dass der rational handelnde Mensch, der vernünftig und egoistisch seinen Vorteil maximiert, ausgemachter Blödsinn ist. Darauf baut aber seit 100 Jahren das Menschenbild in der Wirtschaft. Blödsinn.

Genauso ist es ausgemachter Unfug, dass man Tiere durchaus töten kann, weil sie angeblich nach Kant kein Bewusstsein vom Tod haben. das behaupten erwachsene Philosophie-Professoren.

Unser Leitbilder und unsere Gesellschaft hat noch viel zu wenig verstanden, wie Menschen und Lebewesen wirklich funktionieren. Der Schlauschwätz der angeblichen Experten in den Talkshows und Medien überzeugt mich nicht. Das wird für mich auch mit Professoren-Titeln nicht überzeugender. Schätzungen zufolge sind doch eh mehr als die Hälfte der wissenschaftlichen Arbeiten Plagiate also abgeschriebenes Zeug. Ist die andere Hälfte soviel weniger abgeschrieben, anders gesagt, abgeguckte Gedanken, die sich wiederholen? Wirklich neues kommt ja kaum durch, wird gleich als störend abgelehnt. Zum Beispiel der aus Forschung abgeleitete Gedanke, dass die Ökonomie den Menschen besser verstehen sollte.

Braucht es wirklich bessere Forschung, um den Menschen besser zu verstehen?

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